Archiv für September 2013

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!

unszerkiez

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus

Seit im Juni bekannt wurde, dass in Berlin-Hellersdorf eine Notunterkunft für Geflüchtete entstehen soll, ist der Ortsteil zu einem bekannten Beispiel für die rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete geworden. Die Hetze einer rassistischen Bürgerinitiative stieß auf breiten Zuspruch von Anwohner_innen. Organisierte Neonazis veranstalteten zahlreiche Kundgebungen und Propagandaaktionen. Etliche Anwohner_innen schufen durch rassistische Kommentare und sogar Hitlergrüße ein Klima, in dem sich die Nazis wohlfühlen können. Doch vor Ort zeigt sich auch Protest gegen dieses rassistische Stimmung. Viele Menschen protestierten gegen die Nazi-Kundgebungen, gaben Sachspenden und boten vielfältige Unterstützung an. Für den 3. Oktober rufen wir zu einer breit getragenen antirassistischen Demonstration in Hellersdorf auf, um uns mit den Geflüchteten solidarisch zu zeigen. Zeigen wir gemeinsam, dass in Berlin kein Platz für Rassismus ist!
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Konzert: UFFMUCKEN gegen Nazis No. 2

konzert#2

18.00 I Jugendschiff Remili I Am Kaisersteg I Eintritt frei

Schöneweide ist einer der Hotspots der Berliner Naziszene. Hier haben Schmidtke und Co. ihre Läden – und auch hier kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen.
Wir werden heute den deutschen Deppen den Kiez streitig machen und mit einem antifaschistischen Konzert einer unabhängigen Jugendkultur unter die Arme greifen.

Als Bands aufm Sonnendeck sind dabei:

Tapete (Master-of-hartz) , Berlinska Droha (folk-punk-chanson), Il Civetto (balkan-party-swing), Lena Stoehrfaktor (rotziger rap).

Danach legen uff:
DJ Schapur (Ohrenschmaus) / tba und elektroloox (love techno hate germany).

Dat janze umsonst und draussen aufm Schiff.

Special act: eure Shirts + Sprühtextilfarbe und Schablonen = Klamotten, eindeutig “zu scharf für Nazis” ;-)

Hinweis: Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die Organisationen der extremen Rechten angehören, der Szene der extremen Rechten zuzuordnen sind, oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.