Archiv für November 2013

[Hamburg] Demonstration für die Rote Flora

Mit einer bundesweiten und internationalen Demonstration am 21. Dezember in Hamburg wollen wir deutlichmachen, dass mit massivem Widerstand zu rechnen ist,sollte versucht werden, die Rote Flora zu räumen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die aktuellen Kämpfe um denErhalt der Esso-Häuser, das Bleiberecht der Flüchtlingeund die radikale Kritik an Repression und Gefahrengebieten.Im Oktober diesen Jahres hat die seit 24 Jahren besetzte Rote Flora eine Kampagne zu ihrer Verteidigung ausgerufen. […]

Rote Flora verteidigen – Esso-Häuser durchsetzen!
Gegen rassistische Zustände – Bleiberecht für alle!

Bundesweite Demonstration:

21.12.2013 I 14 Uhr I Rote Flora (Hamburg)

Rote Flora Soli-Note



Wir unterstützen die Soli-Note:

Our squat in the middle of the town – Rote Flora

Die Rote Flora ist seit 1989 besetzt und sie wird es auch bleiben! Das Projekt versteht sich als ein Ort, der offen für alle ist, die Interesse an autonomer und linksradikaler Politik haben. Viele Menschen beziehen sich politisch und kulturell auf die Rote Flora. Sie stellt mit ihrer Beteiligung und Initiierung diverser Proteste wie z.b. der Unterstützung der „Lampedusa in Hamburg“-Gruppe, den Auseinandersetzungen um ein „Recht auf Stadt“ oder der Thematisierung und des Widerstands gegen Gefahrengebiete einen Unruheherd dar.
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Kritische Theorie – Eine Erinnerung an die Zukunft

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Konferenz – Kritische Theorie. Eine Erinnerung an die Zukunft Facebook


Die spätkapitalistische Gesellschaft zeitigt Gedächtnislosigkeit.
Mit dem Vergehen der Vergangenheit verschwindet das Bewusstsein von der Fortdauer des Archaischen in der Moderne. Es waren unter anderem Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin, die im bürgerlichen Zeitalter die Erfahrung der Kontinuität von Herrschaft, Mythos und Unfreiheit unter veränderten Bedingungen zum Ausdruck brachten. Die Dialektik der Aufklärung, das Potential ihres Umschlages in Barbarei, hat sich in den Verbrechen des 20. Jahrhunderts manifestiert – und doch blieb die Veränderung der Gesellschaft im Ganzen aus. Die Resistenz gegen diese Erfahrung lässt sich im Bewusstsein allein nicht korrigieren. Dieser Mangel könnte durch die Kritik seiner gesellschaftlichen Genese erfahrbar gemacht werden und den blinden Fleck des Subjekts zum bewussten Gegensatz, der Erkenntnis der eigenen gesellschaftlichen Bedingungen, verwandeln. Die Psychoanalyse ist zu solcher Reflexion unverzichtbar.
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Tresen & Infoveranstaltung: ..was ist los in Ungarn?

Im EU-Land Ungarn findet in den letzten Jahren ein massiver staatlicher und gesellschaftlicher Rechtsruck statt. Wie überall im Europa der Krise werden Sündenböcke gesucht. Medien werden staatlich zensiert, die Verfassung umgekrempelt, faschistische Organisationen erstarken. Hetze gegen Sinti/Roma, Juden/Jüdinnen und Linke ist salonfähig und spiegelt sich in neuen Gesetzen wider. Wir wollen über die politische Situation und die Entwicklungen dort informieren. Dazu gibt es veganes Essen gegen eine kleine Spende, sowie Kicker, Billard und Getränke.

28. November I 19 Uhr I Wa­gen­dorf Wuhl­hei­de (An der Wuhlheide 131b)

Silvio Meier Demonstration

Kein Vergeben – Kein Vergessen!
Antifa in die Offensive!

Am 21.11.1992 wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier auf dem U-Bahnhof Samariter Str. von Neonazis ermordet. Dies geschah inmitten einer Hochphase von rechter Gewalt in Deutschland, als Asylheime in Lichtenhagen und Wohnhäuser in Mölln und Solingen brannten. Ihm und allen anderen Opfern rechter Gewalt wollen wir mit unserer Demonstration gedenken. Wir wollen aber auch dem aktuellen rassistischen Diskurs, Nazis und der staatlichen Repression entgegentreten und zeigen dass es an uns liegt den Widerstand zu organisieren.

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