Archiv für Februar 2015

Blockupy 2015 [M18]

[Blockupy Berlin]

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.
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Es gibt keen ruhigen Randbezirk!

Seit Wochen brodelt es in Berlin, egal ob in Marzahn/Hellersdorf, Köpenick oder in Buch. Es wird gegen Flüchtlingsunterkünfte mobil gemacht, wobei sich die Initiativen, die hinter den Protesten stecken, nach außen als vermeintliche Anwohner*innen, wenn nicht sogar als „besorgte Bürger“ ausgeben. Dabei bestehen die Strukturen, die diese Proteste organisieren, zum großteil aus NPD-Kadern und anderen Nazis. Sehr gut sichtbar war dies auch beim letzten rassistischen Aufmarsch im Köpenicker Allendeviertel, auf dem nur NPDler wie Sebastian Schmidtke und Fritz Liebenow Reden hielten. Leider war auch der Gegenprotest eher gering und belief sich auf eine stationäre Kundgebung.

Deshalb:
Kommt alle, um rassistische Aufmärsche in Köpenick unmöglich zu machen!

Informiert euch hier über die kommenden Gegenproteste

Es ist noch unklar, ob am morgigen Freitag (13.02.2015) Naziaktionen in Köpenick/Allendeviertel stattfinden werden. Wir versuchen euch auf dem laufenden zu halten. Support your local Randbezirk!

Rassistische Mobilisierungen in Köpenick stoppen!

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[Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)]

Vor knapp 4 Wochen zogen Nazis und sonstige Rassist_innen das letzte Mal durch das Köpenicker Allende-Viertel bis hin zum bezirklichen Rathaus, um ihre menschenfeindlichen und diskriminierenden Anschauungen gegen die neuen Flüchtlingsunterkünfte auf die Straße zu tragen. Trotz heftiger Repressalien durch die Berliner Polizei konnten Antifaschist_innen durch ihren beherzten Einsatz den rechten Aufmarsch über eine Stunde lang aufhalten. Insgesamt 250 Menschen beteiligten sich an diesem Tag an den antirassistischen Protesten und verhinderten einen Erfolg der rechten Mobilisierung.
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Demonstration gegen die drohende Räumung der Beermannstr. 20 und 22

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Am Tag X der Zwangsräumung der noch bewohnten Wohnungen in der Beermannstr. 20 und 22 werden wir gemeinsam und solidarisch die Räumung verhindern und die Häuser stattdessen besetzen!

Gründe dafür gibt es genug:

Neben den jetzigen Bewohner*innen gibt es zu viele obdachlos gemachte Menschen in dieser Stadt. Die nicht in die profitorientierte Gestaltung dieser Stadt passen. Besonders marginalisiert werden bspw. Gefüchtete. Menschen, die Wohnraum brauchen. Und sofort einziehen könnten.
Und wofür sollen die Häuser platt gemacht werden, in einem Verfahren, in dem sämtliche Mieter*innen-Rechte ausgehebelt werden? Ganz offensichtlich muss der Berliner Senat sich positionieren. Auf der Seite derer, die auch die letzten bescheidenen Mieter*innen-Rechte mit Füßen treten wollen, um mehr Profit zu erwirtschaften. Um eine Autobahn zu bauen, die kein Mensch braucht.