Archiv für Oktober 2015

UPDATE: NPD will am 2.11. vor Unterkunft aufmarschieren

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23.10.2015 – Pressemitteilung von Uffmucken

NPD-Aufmarsch will direkt zur Geflüchteten-Unterkunft ziehen – Uffmucken ruft zu Gegenprotesten in Berlin-Johannisthal auf

Die Naziaufmarsch der NPD am 2. November, soll nach derzeitigem Stand an der neuen Geflüchteten-Unterkunft in Johannisthal enden. Der Aufzug würde einmal knapp an der vorherige Woche eröffneten Unterkunft vorbei ziehen und dann in direkter Sicht- und Hörweite enden. Die Polizei käme damit dem Wunsch von NPD-Chef Schmidtke nach, direkt an der neuen Unterkunft im Groß-Berliner Damm Hetze gegen Geflüchtete zu verbreiten.

Tina Böhm, Sprecherin der Initiative Uffmucken erklärt dazu: „Für uns ist das ein riesen Skandal! Ein Neonazi-Aufmarsch in den Abendstunden in der Nähe einer Unterkunft für Geflüchtete enden zu lassen, ist vollkommen unverantwortlich. Dass Neonazis vor Unterkünften Angst und Schrecken verbreiten können, ist andernorts leider schon üblich und führt immer wieder zu massiven Gewalttaten. Wir werden das in Johannisthal auf keinen Fall zulassen!“

Gewalttaten gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte sind in Deutschland massiv angestiegen. Jeden Tag gibt es in diesem Jahr mindestens einen rassistischen Anschlag. Die Verbreitung von Hass im Gewand angeblicher „Bürger-Demos“ leisten dieser Gewalt Vorschub.
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NPD-Aufmarsch in Johannisthal verhindern!

Start der antifaschistischen Proteste: Montag, 2. November, 18:00 Uhr, Groß-Berliner Damm/Sterndamm (S-Bahnhof Schöneweide)

Für den 2. November 2015 mobilisieren die Berliner und Brandenburger NPD sowie der NPD-Bundesverband zu einem sogenannten Nazigroßaufmarsch, um damit eine neue Welle der physischen und psychischen Gewalt gegen Geflüchtete zu entfachen. Anlass ist die Eröffnung einer neuen Notunterkunft im Treptow-Köpenicker Ortsteil Johannisthal, in der Nähe des S-Bahnhofs Schöneweide.

Bereits vor einem Jahr begann die NPD damit, in den Ostberliner Wohngebieten Marzahn, Buch, Hohenschönhausen und dem Allende-Viertel eine Pogromstimmung gegen Geflüchtete zu initiieren. Dies geschah in sozialen Netzwerken im Internet mit dem gezielten Streuen von rassistischen Lügen und Verschwörungsideologien, mit aggressiver menschenfeindlicher Hetze und mit wöchentlichen rassistischen Aufmärschen. Dies wurde als vermeintlicher „Anwohnerprotest“ verkauft, doch Initiator war die NPD. Deren Neonazis, die zumeist nicht in den jeweiligen Gegenden wohnten, übernahmen jedes Mal die Anmeldung und die Mobilisierung, hielten die Reden und stellten die Ordnerstruktur und den Lautsprecherwagen.
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Uffmucken-Konzert am 7.November

Durch Europa rollt eine Welle der Solidarität. Initiativen schießen aus dem Boden, die den Geflüchteten aus der ganzen Welt ein sicheres Zuhause bereiten wollen. Doch es gibt auch Hetze und Hass. Mobs von rassistischen Anwohner*innen und Nazis bedrohen Unterkünfte und ihre Bewohner*innen. In den sozialen Netzwerken verbreiten sie ihre Hassparolen. Und nachts werden Bierflaschen und Brandsätze auf Flüchtlingsunterkünfte geworfen. Politiker*innen reagieren mit geschlossenen Grenzen und der Verschärfung des Asylrechts.

Wir aber geben angesichts der vielen solidarischen Menschen unsere Hoffnung auf offene Grenzen und eine solidarische Gesellschaft nicht auf.

Mit vielen kleinen und großen Aktionen hat sich UFFMUCKEN das Ziel gesetzt, Nazistrukturen in Treptow-Köpenick zurückzudrängen und Rassismus entgegenzutreten. Deshalb wollen wir diesmal mit Euch feiern!

Kommt am 7. November 2015 in den Mellowpark!
Der Eintritt ist frei. Bringt eure Freund*innen mit!

Uffmucken-Konzert #4 im Mellowpark in Berlin-Schöneweide
07. November 2015 I Einlass 18Uhr I Beginn 19Uhr

Es treten auf:
Yansn – https://www.facebook.com/daYansn
Oya – https://www.facebook.com/oyaroots
Dampf in allen Gassen – https://dampfinallengassen.wordpress.com/
DJ Lucha Amada – http://luchaamada.blogsport.de/

Es gibt vegane Küfa von chili [tk].
Eintritt ist frei.