Was ich wähle? Solisaufen!

Samstag an die Theke, statt Sonntag in die Urne!

Wahlkampf ist teuer – auch für uns! Unsere Wahlbekämpfer*innen waren wieder fleißig unterwegs..
Um sie bei ihren Repressionskosten zu unterstützen feiern wir am 24.09.2016 eine Supersolisause in der K9!

Musikalischen Support erhalten wir an diesem Abend von:

Tapete (Rap)
AMK (Rap)
NoCapNoStyle (female Hiphop)
Mutti Cool (Trash, Punk, Liebeslieder)
Surprise (Techno)

Ausserdem:
*Vodka-Wackelpudding*

*Solicocktails*

Ab 21 Uhr geht’s los – der Soli-Eintritt liegt zwischen 4 – 7 Euro und die ersten 50 Gäste können sich über einen gratis Vodka-Wachelpudding freuen.

Trefft auch ihr die richtige Wahl und tanzt, singt, trinkt mit uns am 24.9. in der K9 (Kinzigstraße 9)!

No racism, no sexism, no cops, no nationalism!

Marsch für das Leben? What the Fuck!

Euer Schweigen könnt ihr euch schenken. Lieber Feminismus feiern!

Für den 17. September 2016 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Schweigemarsch, bei dem die „Tötung“ abgetriebener Embryonen betrauert wird, ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung. Der BVL fordert ein generelles Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Dadurch würden Schwangere in ihrer Entscheidung ob sie die Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, noch weiter eingeschränkt. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, die sich aus wertekonservativen, christlich-fundamentalistischen über nationalistische bis hin zu Spektren der neuen und extremen Rechten speisen, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je.

Anders als oft angenommen gilt eine Abtreibung auch in Deutschland gemäß §218 Strafgesetzbuch weiterhin als Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. Wer abtreiben will, muss sich zwangsweise von staatlich anerkannten Stellen beraten lassen und danach drei Tage warten, bevor der Eingriff vorgenommen wird. Diese Regelung bedeutet eine staatlich institutionalisierte Entmündigung von Schwangeren, die nicht selbst über ihren Körper und ihre Lebensplanung entscheiden dürfen.

Zudem erfahren die antifeministischen Positionen der „LebensschützerInnen“ und ihrer MitstreiterInnen aus der Neuen Rechten zunehmend Akzeptanz und öffentliche Aufmerksamkeit. Ihr Einfluss in Gesellschaft, Medien und Parlamenten wächst. Durch Aktionen wie den „Marsch für das Leben“ versuchen sie ihre Positionen weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und zu stärken. Das werden wir nicht zulassen!

Deshalb rufen wir dazu auf, sich an unserer queerfeministischen und antifaschistischen Demonstration zu beteiligen und anschließend den „Marsch“ der FundamentalistInnen zu blockieren und zu sabotieren. Wir wollen dem Marsch, seinen antifeministischen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!

17.09.2016, 12 Uhr S Anhalter Bahnhof, Berlin: antifaschistische und queerfeministische Demonstration des What-the-Fuck!?-Bündnisses

16.09.2016, 18 Uhr, S-Schönhauser Allee, Berlin: Vorabenddemo „StoppAfd“ vom NiKa-Bündnis zu den Berliner Landtagswahlen

1.„LebensschützerInnen“ ist eine Selbstbezeichnung derjenigen, die gegen Abtreibungen protestieren und gegen die sexuelle und körperliche Selbstbestimmung auf die Straße gehen.

Blockupy Aktionstage 2016

An die Arbeit: Exit Austerity – Exit Fortress Europe – Exit Capitalism!

Am Morgen des Freitags, 2. September 2016, soll das Bundesministerium für Arbeit und Soziales blockiert werden. Blockupy wagt damit den Schritt aus der Bankenmetropole Frankfurt am Main an den Sitz der Bundesregierung in Berlin – und verspricht ereignisreiche Tage.

Um 7.30 Uhr will sich Blockupy sammeln, um das Arbeitsministerium dicht zu machen und damit die Verarmungs- und Ausgrenzungspolitik zu markieren. In diesem Ministerium wurden die Hartz-Gesetze umgesetzt und kürzlich verschärft – insbesondere für nichtdeutsche EU-Bürger*innen. Die Agenda 2010 ist beispielgebend für viele andere europäische Länder, weswegen sich auch in Frankreich Proteste organisieren. Der Protest von Blockupy zielt gegen die soziale Spaltung im Innern und die Grenzen nach Außen:


https://blockupy.org/aktion-am-arbeitsministerium/

Ab 14 Uhr soll es – wie man es von Blockupy kennt – weitere Aktionen in der gesamten Stadt geben. In Frankfurt ging es an den Flughafen gegen Abschiebungen oder auf die Einkaufmeile Zeil gegen Konsum, die tödlichen Arbeitsbedingungen in den Textil-Weltmarktfabriken und die prekäre Beschäftigung der Angestellten hierzulande. Auch am 2. September sind wieder solche Aktionen gegen Akteure von Abschottung und Ausgrenzung geplant, um die Feinde grenzübergreifender Solidarität öffentlich zu markieren:

Zweite Welle – Lets catch them all

In der Vergangenheit haben allein die Aufrufe von Blockupy dazu geführt, dass die Angestellten – zum Beispiel der EZB in Frankfurt – frei bekommen haben oder von Zuhause gearbeitet haben, um eine „Notversorgung“ zu gewährleisten. Die Absperrungen der Polizei wurden in die Blockaden von Blockupy einbezogen. Der kapitalistische Normalbetrieb war gestört.

Blockupy hat einen Namen und auch Anziehungskraft bei vielen Spektren der Linken – von Finanztransaktionssteuerbefürworter*innen und Großprojektgegner*innen über Autonome und andere radikale Linke bis hin zu Stadtteilgruppen und Bürgerrechtler*innen – auch international. Entsprechend hat sich auch eine Vielfalt von Aktionen gezeigt, in der jede*r ihren*seinen Platz finden kann. Dies führt zur Attraktivität von Blockupy und zur Teilnahme einer vierstelligen Zahl von Menschen an den Aktionen des zivilen Ungehorsams.

Als Blockupy vor etwa fünf Jahren in Frankfurt am Main zu ersten Aktivitäten rief, waren die Menschen im Bündnis und auf der Straße noch relativ wenige. Nach drei Mobilisierungen kamen dann zur abendlichen Blockupy-Demo am 18. März 2015 sage und schreibe 20.000 Menschen – an einem Werktag eine beachtliche Anzahl von Menschen. Schon am frühen Morgen des 18. März waren 6000 Menschen auf den Straßen um die EZB unterwegs und haben die Eröffnungsfeier der Europäischen Zentralbank in den Schatten gestellt. Bei der ersten Blockupy-Aktivität in Berlin darf man nicht damit rechnen, gleich an dieser Personenzahl und diesem Aktionsniveau anknüpfen zu können. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Blockupy hat ja schon Pläne für das Frühjahr 2017 in Berlin und den G20-Gipfel in Hamburg im Sommer 2017.

Es ist Zeit.


Termine:

Fr. 2. September, 7.30 Uhr: Blockade des Arbeitsministeriums. Treffpunkte werden zeitnah bekannt gegeben unter www.blockupy.org

Nachmittags: Zweite Welle – Dezentrale Aktionen in der Stadt

Sa. 3. September, 14.00 Uhr, Adenauerplatz: Demonstration des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“. Linke und linksradikale Gruppen sammeln sich im Grenzenlos-Block.

Nachmittags: „Welcome Festival“ auf dem Tempelhofer Feld

So. 4. September: „Welcome 2 Stay“- Treffen

welcome2stay.org

Mehr Infos:

Blockupy I Twitter I Facebook

Rand.Gestalten Festival 2016

Dieses Jahr mit dabei:

AMK
Josh & Nash
Kick Kack Klo
Msoke
Alice
Tram4

Kids-Space | Infostände | lecker Futter | Siebdruck (bring your own shirt) | Workshops | veganes Eis | und viel liebevoller Schnickschnaps

Rand.Gestalten
Mobi-Video

Solidarität mit der R94!